C-Netz

Am 1.September 1985 fällt der Startschuss für das zelluläre C-Netz. Dabei bedeutete zellulär, dass man das Versorgungsgebiet in kleine Zellen aufgeteilt hatte, in deren Mitte eine C-Netz Station  stand. Bewegte sich ein Teilnehmer von einer Zelle in eine andere, wurde er automatisch weitergeleitet. Das funktionierte selbstverständlich auch während eines Gesprächs. Das Netz war enorm wichtig beim Aufbau der neuen Bundesländer, weil dort nach der Wende  das normale Telefonnetz total überlastet war. Im C-Netz konnte man Daten und Faxe verschicken. Im C-Netz gab es auch das erste so genannte Handy, das „Pocky“

Das Siemens C5

Daten und Fakten zum C-Netz:

  • Es gab 18.000 Funkkanäle für 600.000 Kunden. Höchste Teilnehmerzahl war 800.000.
  • Monatlicher Grundpreis sinkt von 120 DM auf 19 DM.
  • Endgerätepreis 1989: 6.000 bis 8.000 DM, daher überwiegend berufliche Nutzung.
  • Preis des „Pocky“ 8600 DM.
  • Einheitliche bundesweite Zugangskennziffer 0161 + 7-stellige Rufnummer.
  • Betriebszeit: 1986 – 2000.
  • Technologie: Mikro- und Signalprozessoren.

Das erste Handy der Welt, das “Pocky” von Standard Elektrik Lorenz


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