Die Technik

Hier wollen wir zunächst eine Liste der Anforderungen an die Technik erstellen, die einen automatischen Verbindungsaufbau im Selbstwählferndienst ermöglichen soll.

1. In der Ortsvermittlungsstelle muss es eine so genannte Verkehrsausscheidungsziffer geben, damit die erste Wahlstufe weiß, jetzt wird eine Fernverbindung gewünscht. Diese Ziffer ist die 0 und nicht Bestandteil der Ortsnetzkennziffer. In der Fernvermittlungsstelle muß darauf hin ein Schaltglied vorhanden sein, das für die Verbindung zu allen weiteren Stufen sorgt und die Kosten weitergibt.

2. Wenn der Teilnehmer die Ortsnetzkennziffer oder auch Vorwahl genannt wählt, können die einzelnen Ziffern nicht direkt zur Steuerung der Wahlstufen verwendet werden, wie es in der Ortsvermittlung üblich ist. Schließlich sagt erst die gesamte Kennziffer, wohin der Teilnehmer will. Also muss die Kennzahl zunächst gespeichert werden.

3. Hat der Teilnehmer die gesamte Kennzahl gewählt z.B. 2325 für Wanne-Eickel so muss es eine Instanz geben, die Kenntnis über die vorhandenen Leitungen und Querwege hat und die auch wissen muss, welche davon für den Verbindungsaufbau zur Verfügung stehen. Daraus muss sie die richtigen Informationen für die Einstellung der Verbindungsglieder ableiten und zur Verfügung stellen. Außerdem muss sie über die Kosten für die Verbindung Bescheid wissen, denn die sind abhängig von der Entfernung und lassen sich natürlich auch aus der Vorwahl ermitteln.

4. Es müssen Schaltglieder vorhanden sein, die eine Verbindung zu den Leitungen herstellen.

Diese  Liste wird uns helfen, die Technik einer Fernvermittlung zu verstehen.


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